3 thoughts on “Hunde würden länger leben, wenn …: Schwarzbuch Tierarzt

  1. Ich habe dieses Buch trotz der vielen negativen Bewertungen bestellt, da ich mir selber eine Meinung bilden wollte und es ein Buch in dieser Richtung bisher nicht gibt. Dr. med. vet. Jutta Ziegler ist die erste Tierärztin, die sich diesem Thema angenommen hat und öffentlich dazu Stellung bezieht. Daher halte ich eine solche Veröffentlichung für sehr mutig.

    Frau Dr. med. vet. Jutta Ziegler richtet sich mit diesem Buch an Tierhalter (wie sie selber schreibt) und ist daher weniger an einer wissenschaftlichen Stellungnahme interessiert als vielmehr dem einfachen Tierhalter auf Missstände und Probleme, die bei der Ausübung in der Veterinärmedizin gegeben sind, hinzuweisen. Wer sich mit dem Kauf dieses Buches also eine wissenschaftliche Ausführung erhofft, ist falsch beraten. Frau Ziegler bemüht sich darum, die Problematiken auch dem einfachen Halter verständlich zu erklären und dies gelingt ihr indem sie viele…

  2. Zwei Tage nachdem wir unseren Welpen mit 12 Wochen von einer VDH-Züchterin geholt haben, wurde er krank. In den nächsten Wochen und Monaten hatten wir wenig Freude an unserem Hund.Natürlich hatten wir einen Sack „gutes“ Trockenfutter mit gekauft von der Züchterin und gaben dieses auch. Unser Hund litt unter Durchfall und kratzte sich ständig. Wir wechselten das Trockenfutter. Es besserte sich nichts. Wir waren gern gesehene Patientenbesitzer. Der Kaufpreis unseres kleinen Lieblings wurde noch einmal an die Tierärzte bezahlt. Mittlerweile waren wir beim 4 Tierarzt. Unser Hund wurde alle paar Wochen mit Antiobiotika behandelt und es wurde uns in Aussicht gestellt, dass unser Hund wohl sein Leben lang spezielles Futter (käuflich beim Tierarzt) benötigt. Hinzu kam mal wieder ein Antibiotikum: Baytril. Wer Lust hat, kann es ja mal googeln. Wir suchten nach Alternativen, gaben das Baytril wieder zurück (Kaufpreis 30€) und stellten…

  3. In gewisser Weise kann dieses etwas zu reißerisch aufgemachte Buch ein Augenöffner für all jene werden, die Ärzten, ob nun für Menschen oder Tiere, bisher mehr oder weniger blind vertraut haben. Ärzte müssen in Deutschland wie Unternehmer denken und geraten deshalb leicht immer wieder in ethische Konflikte, die sie dann für sich lösen müssen, gelegentlich entweder im Sinne der Patienten oder im Sinne ihres Geldbeutels.

    Was die Autorin den meisten ihrer Berufskollegen in diesem Buch vorwirft, lässt sich leicht zusammenfassen: Erstens wird eine grundsätzlich falsche Ernährung für Hunde und Katzen toleriert oder aktiv unterstützt. Dass diese Fehlernährung Krankheiten auslöst, wird kaum erkannt oder gar in Kauf genommen. In der Folge kommen teure diagnostische Verfahren zum Einsatz, um danach die Symptome, aber nicht die Ursache von Krankheiten zu behandeln. Anschließend beginnt nach…

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